Programm

Sprache und Inklusion als Chance?!  Expertise und Innovation für Kita, Schule und Praxis

32. Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik
15. - 17. September 2016 an der Leibniz Universität Hannover

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Programmschwerpunkte

Sprachlich-kommunikative Heterogenität als Chance!?
Die Teilhabe an Bildungschancen ist eng mit sprachlich-kommunikativen Kompetenzen verknüpft. Im Zeichen von Inklusion stellt dabei die Berücksichtigung heterogener sprachlich-kommunikativer Ausgangslagen und Entwicklungsperspektiven von Kindern und Jugendlichen eine besondere Herausforderung dar. Für diese Kinder und Jugendlichen sind in Bezug auf Sprache und Kommunikation sowohl Lernbarrieren abzubauen als auch entsprechende Fördermöglichkeiten in der Verknüpfung mit dem fachlichen Lerngegenstand wirksam zu initiieren. Vor diesem Hintergrund sind spezifische Expertisen in allen Bereichen sprachlich-kommunikativer Beeinträchtigungen und neu angepasste Konzepte für die Sprachheilpädagogik und Sprachtherapie notwendig. In der Umsetzung und Evaluation der Maßnahmen wird sich in Zukunft erweisen, ob Heterogenität eine Chance für alle bietet und wie hochwertige Bildungsanschlüsse durch ganzheitliche wie auch individuelle sprachspezifische Förderung ermöglicht werden können.


Sprachheilpädagogische Expertise in interdisziplinärer Ausrichtung
Um Bildungsaufgaben in inklusiven Settings für Kinder und Jugendliche erfüllen zu können, muss die bislang erfolgreiche sprachheilpädagogische Fachlichkeit gesichert sowie hinsichtlich vielfältiger Lehr-Lern-Bedingungen differenziert und weiterentwickelt werden. Eine interdisziplinäre und multiprofessionelle Herangehensweise vermag den innovativen Auftrag mit Blick auf Übergänge und Kooperationen zwischen Kita, Schule, sprachtherapeutischer Praxis und Berufsbildung weiter zu unterstützen. Dafür ist zu prüfen, ob und wie sprachpädagogische und sprachtherapeutische Aufgaben in der Synergie von unterschiedlich herangeführten Interventionen durch SonderpädagogInnen mit dem Schwerpunkt Sprache sowie mit anderen Förderschwerpunkten, SprachtherapeutInnen, RegelschullehrerInnen, ErzieherInnen und anderen Fachkräften kooperativ gelöst werden können.

Inklusive Vermittlungs- und Verarbeitungsprozesse im Bereich Sprache und Kommunikation
Im Zentrum inklusiver Sprachheilpädagogik steht die Vermittlung und Verarbeitung von Bildungsinhalten sowie der entsprechende Kompetenzaufbau bei den Lernenden unter den Bedingungen heterogener sprachlich-kommunikativer Produktions- und Rezeptionsfähigkeiten. Je nach Lerngegenstand müssen dabei unterschiedliche Schwerpunktsetzungen hinsichtlich sprachlicher Förder- und Therapieziele sowie des methodischen Vorgehens abgeleitet werden. Diese Aspekte werden auf dem 32. Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik vom 15. bis 17. September 2016 an der Leibniz Universität Hannover differenziert in den Blick genommen und Lösungsansätze diskutiert.



Programmübersicht

Programmheft

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